Dienstag, 24. Januar 2012

Dienstagsfrage 4/12

Wenn man mit einem Hobby wie das Stricken oder Häkeln beginnt, geht es in einer ersten Phase darum, Techniken zu erlernen, zu beherrschen und zu verstehen und sich somit Herausforderungen zu stellen. Die Entdeckung an sich macht Spaß, und nach dem Motto "Mal gucken, wie es geht und ob ich das schaffe" beschäftigt man sich, solange alles neu und aufregend ist, schon mal mit Projekten, die man sonst nicht in Angriff nehmen würde. Bei mir waren es zum Beispiel Lace-Arbeiten, Zierdeckchen und Dekogegenstände, die ich als Kind und Jugendliche im Überfluss und in allen Varianten gestrickt und gehäkelt habe. Ist diese erste Entdeckungsphase aber vorbei und hat man sich selbst bewiesen, dass man bestimmte Dinge kann, werden sie uninteressant – und sind einem mitunter rückblickend, so geht es mir zumindest, vielleicht sogar eher peinlich. Ich bin neugierig: Was habt Ihr so in Eurer "Anfängerphase" gestrickt oder gehäkelt, was Ihr heute auf gar keinen Fall mehr machen würdet?

Eigentlich ist mir nicht peinlich was ich gestrickt habe.
Angefangen habe ich als Kind und habe für meine Teddys Pullover gehäkelt und gestrickt.
Zu der Zeit fand ich das super. Heute einige Jahrzehnte später - würde ich keine Bärenkleidung mehr stricken. Nicht weils peinlich sein könnte - ich brauche keine Teddykleidung mehr.
Wenn man sich die 80ger Jahre beguckt - ich glaube da gab es wesentlich schlimmer Modesünden als selbstgestrickte Kleidung ( die ich gestrickt habe ).
Ich stehe zu den Sachen die ich genadelt habe,
denn irgendwie war ich immer stolz auf meine gestrickten Werke.

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